Paratha

by Nati
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Heute habe ich passend zu unserem letzten Post, der abgewandelten veganen Variante eines indisches Gerichts – unserem Auberginen Tikka Masala, die passende Brot-Beilage: Indisches Paratha!

In Indien ist es üblich zu seiner Hauptspeise ein Brot zu essen, da man dadurch ganz einfacher die Speisen auf das Brot “löffeln” kann und sich dabei die Finger nicht schmutzig macht.

Das Paratha zählt zu den ungesäuerten Fladenbroten und besteht aus Schichten gebackenen Teiges. Die Paratha kann man “naturell” lassen, so wie in unserem Rezept oder die einzelnen Schichten mit Gemüse füllen, was in der indischer Küche ebenfalls üblich ist.

Der Teig besteht aus wenigen Zutaten und ist auch sehr leicht in der Herstellung. Nachdem der Teig durchgeknetet wurde, muss er wie bei jedem anderen Teig auch ca. 30 Minuten gehen. Danach den Teig zu einer Rolle formen und in sechs gleich große Stücke teilen. Die Stücke müssen dann zu runden Kugeln geformt werden und zu einem Kreis ausgerollt werden.

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Sechs gleich große Kugeln formen

Nun kommt es zu den Schichten: Den Teig-Kreis mit einem Pinsel und etwas Öl dünn bestreichen und das eine Ende auf das andere klappen. Nun ist der Kreis halbiert und die Oberfläche wird wieder mit Öl bestrichen. Auch hier den Teig so falten, dass das eine Ende auf das andere gelegt wird und zum Schluss nur noch ein Viertel des ursprünglichen Kreises vorhanden ist.

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Erste Schicht: Dünn mit Öl bepinseln

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Zweite Schicht: Ebenfalls mit Öl bepinseln

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Nun ist der Kreis zu einem Viertel des Kreises geworden

Nachdem du den Teig zu einem Viertel gefaltet hast, wird er mit einem Nudelholz zu der dreifachen Größe des ursprünglichen Kreises ausgerollt. Achte darauf, dass der Teig zwar dünn ist, dennoch nicht zu dünn um zu reißen.

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Mit dem Nudelholz ausrollen

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Der Teig in dreifacher Größe

Nun eine Pfanne auf mittlerer Hitze auf den Herd stellen – du kennst deinen Herd am besten und weißt wie gut er heizt. Bevor du den Teig in die Pfanne gibst muss das überschüssige Mehl gut abgeschüttelt werden. Ich hab den Teig einfach von einer Hand in die nächsten gegeben und das ein paar Mal hintereinander. Den Teig eine Minute auf jeder Seite goldbraun anbraten und schon sind sie fertig zum servieren.

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Paratha in der Pfanne backen

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Innen sind die Parathas sehr luftig

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Paratha als Beilage zu Aubergine Tikka Masala

 

5.0 from 1 reviews
Paratha
 
Vorbereitung
Kochen
Gesamt
 
Das Paratha Brot eignet sich hervorragend als Beilage zu indischen Gerichten.
Autor:
Rezepttyp: Brot
Küche: Vegan
Portionen: 6 Stück
Zutaten
  • 100 g Vollkornweizenmehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 150 ml Wasser, lauwarm
  • ½ TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • Olivenöl zum Backen und Bestreichen
Zubereitung
  1. Zuerst die Mehle und Salz in eine Schüssel sieben.
  2. Dann mit den Fingern eine Vertiefung in das Mehl machen und darin das Wasser und das Öl geben. Nun zu einen Teig vermengen und auf einer bemehlten Platte für ca. 5 Minuten kneten.
  3. Den Teig in eine geölte Schüssel geben und für 30 Minuten gehen lassen.
  4. Danach den Teig in 6 gleich große Stücke aufteilen und zu Kugeln formen. Jede Kugel zu einem Kreis mit einem Teigroller ausrollen.
  5. Mit einem Backpinsel die Oberfläche mit einer sehr dünnen Schichte Öl bestreichen. Den Teig in der Mitte zusammenfalten und wieder mit einer dünnen Schicht Öl bestreichen.
  6. Nun wieder in der Mitte zusammenfalten und den Teig ein weiteres Mal ausrollen. Es soll die dreifache Größe des Anfangskreise erhalten.
  7. Eine kleine Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen und dünn mit Öl bestreichen.
  8. Das überschüssige Mehl von den Parathas entfernen, bevor man es in die Pfanne gibt (es riecht sonst sehr nach Verbranntem).
  9. Den Teig in die Pfanne legen und für 1 Minute backen, bis die Oberfläche gebräunt ist. Dann auf der anderen Seite des Teiges wiederholen.
  10. Die Parathas unbedingt warm servieren.
 

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4 comments

Daniela Herrmann 26. Mai 2018 - 13:04

Ich habe vor ein paar Wochen auch das Tikka-Masala mit dem Paratha als Beilage gemacht. Es hat super geschmeckt, nur war das Paratha etwas teigig, da wir es eilig hatten.
Da allerdings was übrig blieb, hab ich es ebenfalls eingefroren. Heute habe ich die Paratha im toaster noch mal aufgebacken und sie waren perfekt, danke für dieses schnelle einfache Rezept.

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Nati 29. Mai 2018 - 15:22

Hi Daniela,

freut mich wirklich sehr, dass dir beide Rezepte geschmeckt haben! Auch mit dem Einfrieren ist ein wirklich guter Tipp 🙂

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Mirja 20. August 2016 - 15:51

Ihr 2,
auch das Paratha hat super geschmeckt und in der Kombination mit dem Auberginen- Tikka- Masala ergab es ein perfektes indisches Mittagessen. Das Paratha ist ne nette Alternative zum Reis oder Nan- Brot. Ich habe gleich die gesamte Menge für mich gemacht und die restlichen Fladen eingefroren. Allerdings bin ich wieder mit der Wassermenge nicht klar gekommen. Ich habe ca. 50 g Mehl hinzufügen müssen, bis ich einen knetbaren, nicht klebrigen Teig hatte. Es hat dem Geschmack keinen Abbruch getan und je heißer die Pfanne war, um so besser sind die Fladen geworden.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende,
Mirja

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Nati 24. August 2016 - 21:45

Liebe Mirja,

indisch ist immer eine gute Wahl und wir sind ganz deiner Meinung, dass das Paratha eine gute Abwechslung ist.

Haha, das mit dem einfrieren ist auf jeden Fall eine super Idee :)! Ja das mit dem Wasser ist immer so eine Sache, wegen dem Mehl muss man mal mehr, mal weniger verwenden. Aber trotzdem schön, dass dir das Rezept geschmeckt hat! Und ja es ist immer so bei Pfannkuchen & Co. Wenn die Pfanne mal “eingebraten” ist, dann wirds auch besser :).

Wir wünschen dir eine schöne Restwoche,
Nati und Basti

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