Kohlrabischnitzel Burger

by Nati
2 comments

Ein Traum ist wahr geworden! Schon lange wollte ich vegane Schnitzel Burger machen, oder sollte ich besser sagen: Kohlrabischnitzel Burger 😍

Eigentlich bin ich ja nicht der größte Fan von Ersatzprodukten, ob gekauft oder selbst gemacht. Das brauch ich einfach nicht. Dennoch ist es ab und zu wirklich toll eine Abwechslung auf dem Teller zu haben oder auch einfach mal wieder sich selbst und andern zeigen, wie vielfältig die vegane Küche sein kann. Vor allem aber, dass man wirklich (wenn man möchte) alles ersetzten kann und absolut nicht verzichten muss.

Es ist klar, dass dieser Kohlrabi niemals an ein Stück Fleisch herankommt, aber das ist auch gar nicht meine Erwartung. Schließlich kann ein Stück Gemüse oder Soja-Produkt nicht wie ein Stück Fleisch schmecken bzw. diese Konsistenz haben. Wobei es mittlerweile schon täuschend echte Produkte gibt, wie ich herausgefunden habe.

Wenn ich also etwas “nachmache”, dann ist es eher für meine Augen, denn diese beeinflussen schon meinen Geschmack. Beispielsweise haben wir veganen Käse vor kurzem gemacht, der einfach von seiner Schnittfähigkeit und Aussehen täuschend echt war. Ich war fast schon schockiert 🙈

Ich denke mir, wenn ich für mich persönlich, alte und bekannte tierische Zutaten und Gerichte durch pflanzliche ersetzte und meine Erfahrungen damit positiv sind, dann kann ich meine frühere Erinnerung (“Das und das Gericht mit tierischen Zutaten war so lecker.”) durch neue ersetzten. Wahrscheinlich fällt es dadurch auch einigen leichter bei dieser Ernährungsform zu bleiben, denn man vermisst einfach nichts mehr.

 

5.0 from 1 reviews
Kohlrabischnitzel Burger
 
Vorbereitung
Kochen
Gesamt
 
Autor:
Rezepttyp: Hauptspeise
Küche: Vegan
Portionen: 4
Zutaten
  • 1 (500 g) Kohlrabi
  • 80 g Weizenmehl
  • 80 ml Sojamilch
  • 120 g Paniermehl
  • 2 Tomaten
  • 4 Salatblätter
  • 1 Avocado
  • 1 Zwiebel, rot
  • 4 EL BBQ Soße¹
  • 4 Semmeln
  • Bratöl¹
Senf-Soße
  • 3 EL Senf, mittelscharf
  • 1½ EL Senf, süß
  • 2 EL Soja Soße¹
Zubereitung
  1. Bringe in einem Topf genügen Salzwasser zum kochen.
  2. Für die Kohlrabischnitzel den Kohlrabi schälen und in vier ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  3. Die Scheiben in das Salzwasser geben und für ca. 8-10 Minuten bissfest kochen.
  4. Währenddessen die Panade vorbereiten.
  5. Hierfür in drei Schalen jeweils die Milch, das Mehl und die Semmelbrösel geben.
  6. Ist der Kohlrabi fertig gekocht, das Wasser abseihen und die Scheiben kurz abschrecken.
  7. Nun nacheinander die Scheiben zuerst in Milch, dann in Mehl, wieder in Milch und zuletzt in den Semmelbröseln wenden.
  8. Nachdem alle Scheiben gewendet wurden, in einer Pfanne einen guten Schluck Bratöl auf mittlerer Stufe erhitzen.
  9. Die Kohlrabischnitzel dann auf jeder Seite ca. 4-5 Minuten goldbraun anbraten.*
  10. Nachdem deine Schnitzel fertig angebraten sind, lege sie auf ein mit Küchenpapier ausgelegten Teller, damit das Fett aufgesogen wird und deine Schnitzel nicht aufweichen.
  11. Nun die Burger vorbereiten.
  12. Wasche und schneide den Salat und die Tomaten. Halbiere die Avocado, entferne den Stein und schneide das Fruchtfleisch in Streifen.
  13. Als nächstes bereite noch die Senf-Soße vor. Hierfür einfach süßes und mittelscharfen Senf sowie die Soja Soße in ein Glas geben und gut verrühren.
  14. Zuletzt noch deine Semmeln belegen. Zuerst die Senf-Soße, dann Salat, Zwiebel, Kohlrabischnitzel, BBQ-Soße, Tomate und Avocado.
Anmerkungen
*Jeder Herd ist anders, deswegen kontrolliere bitte wie weit deine Schnitzel schon angebraten sind.
 

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2 comments

Hexe 4. März 2018 - 1:23

war sehr lecker 🙂 statt für 4 hat es knapp für 2 Hungrige gereicht, aber sehr köstlich. Gestrandet an der Nordsee ohne Avocado gab es das Ganze mit Tomate und Salat.
Hinweis zur Reihenfolge beim Panieren: Milch, Mehl, Milch, Paniermehl hat besser funktioniert.
Danke für das Rezept!

Reply
Nati 5. März 2018 - 10:05

Hi Hexe, danke für deinen Kommentar 🙂

freut mich sehr, dass es dir geschmeckt hat und auch lieben Dank für dein Feedback! Ich werd die Reihenfolge im Rezept anpassen 😉

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