Wanderbericht: Hoher Kranzberg (1397 m)

by Nati
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Nachdem wir am Anfang des Jahres eine Wanderung abbrechen mussten, da das Tauwetter einfach zu stark war, haben wir dieses Mal richtig Glück gehabt. Nicht nur mit den Bedienungen, sondern auch mit dem Wetter 😍 Deshalb gibt es heute meinen Wanderbericht zum hohen Kranzberg für euch.

Allgemeine Fakten

Schwierigkeit: leicht
Höhenmeter:  478 hm
Dauer: 1 1/2 Stunden Aufstieg, 1 1/2 Stunden Abstieg
Rundtour: Ja
Hundegeeignet: Ja
Einkehr: Ja
Ausrüstung: Trittsichere Schuhe

Aufstieg zum hohen Kranzberg

Da man direkt beim Sessellift parken kann, startet dort unsere Rundtour. Wir gehen links neben dem Sessellift der Beschilderung entlang und folgen dem gut ausgebauten Forstweg. Wir schlängeln uns kurz eine kleine Serpentine hoch und schon erstreckt sich ein wunderschöner Ausblick. Die Bäume dünnen sich hier bereits aus und legen schon jetzt einen tollen Blick auf die Berge dahinter frei. Wir gehen für kurze Zeit unter dem Sessellift entlang, vergessen diesen aber eigentlich recht schnell. Dann folgen wir der Forststraße immer weiter bis auch die Steigung langsam zunimmt, kurz bevor die Endstation des Sessellifts erreicht wird. Hier kann man bei einer Sonnenbank ein kurzes Päuschen machen und einmal für einen Moment den Blick auf das tolle Panorama genießen.

Wir gehen weiter und nun begegnen uns auch immer mehr Wanderer, welche zuvor den Lift genommen haben. Es geht moderat weiter und wir wandern an der Holzhütte vorbei, an der ich mit Pino noch schnell ein Bild gemacht habe. Wir laufen weiter bergauf und kurz vor dem Gipfel erreichen wir das Kranzberghaus (welches derzeit wegen Bauarbeiten geschlossen ist). Von hier sind es nur noch ein paar wenige Höhenmeter bis zum Gipfel, wo wir Brotzeit machen. Hier gibt es Sonnenbänke die zum Verweilen einladen und dementsprechend hoch ist die Menge an Personen die man antrifft. Nichts desto trotz kann man sich ringsherum der Holzhütte ein Plätzchen suchen. Wenn man es ganz ruhig haben möchte sucht man sich einfach einen in der Wiese und genießt den Ausblick auf das Wettersteingebirge.

Abstieg über Forchen- und Lautersee

Für den Abstieg gehen wir wieder zurück Richtung Kranzberghaus und geradeaus zum Forchensee. Wir folgen dem leichten Abstieg, während wir immer einen recht guten Blick auf das Wettersteingebirge haben. Nach kurzer Zeit erreichen wir eine Abzweigung, hier entscheiden wir uns dazu den längeren Weg zu nehmen, zweigen nach Rechts ab und wandern zum Forchensee, anstatt direkt zum Lautersee. Der Weg ist zwar 4 km länger, lohnt sich aber. Das Wasser ist unfassbar klar und man erhält einen guten Blick auf die Alpsitze. Im Sommer bitte unbedingt Badesachen mitnehmen, denn der Forchensee ist ein toller Badesee.

Nachdem wir am Forchensee vorbei sind, folgen wir dem gut beschilderten Weg zum Lautersee. Hier sowie auch beim Forchensee gibt es eine Einkehrmöglichkeit mit tollem Panorama. Am Lautersee vorbei geht es zurück in Richtung Mittenwald. Wir kommen vom Feldabschnitt in den Wald zurück und müssen den linken Weg nehmen. Kurz darauf läuft man durch einen Steingarten, der mit aus der Region vorkommenden Steinen, beispielsweise Marmor, angelegt ist. Wir gehen noch weitere 10 Minuten den Pfad entlang und erreichen wieder den Parkplatz auf dem unser Auto steht.

Fazit:

Die Tour ist auf jeden Fall perfekt, um in das neue Wanderjahr einzusteigen. Die Wanderung ist nicht anstrengend, der Berg ist nicht zu hoch, sodass der Schnee schon so gut wie weg ist und der Ausblick ist auch wundervoll. Im Sommer unbedingt Badesachen und einen Sonnenschautz nicht vergessen, da die komplette Tour über offenem Feld ist. Ruhig ist die Wanderung nicht, aber es verläuft sich eigentlich immer recht gut.

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Julia 21. Juni 2019 - 8:38

Hey Nati,
ich bin ja eher der Bike-Typ und daher bis jetzt noch nie wirklich wandern gewesen. Es würde mich aber mal reizen, besonders wenn ich deine schönen Fotos sehe. Am schönsten wäre es natürlich wenn man im Sommer auch noch in einen kleinen Bergsee springen kann <3
Falls dich meine Radtouren interessieren schau gerne mal auf meinem Blog vorbei.
Love, Julia
http://www.postvonjulia.de

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