Sonnenuntergangswanderung auf den Herzogstand (1731 m)

by Nati
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Dieses Jahr Stand neben dem Biwakieren auch eine Sonnenuntergangswanderung auf dem Plan. Auch wenn wir dank nahendem Gewitter, den grandiosen Sonnenuntergang nicht am Gipfel erleben konnten, war es trotzdem cool. Wenn man so spät den Berg hochgeht, dann hat man sogar den berühmtesten Münchner Hausberg-Gipfel (fast) komplett für sich alleine 🙂

Allgemeine Fakten:

Schwierigkeit: leicht
Höhenmeter: 478 hm
Dauer: 2 Stunden Aufstieg, 1 1/2 Stunden Abstieg
Rundtour: Nein
Hundegeeignet: Ja
Einkehr: Ja
Ausrüstung: Hikingschuhe

Aufstieg zum Herzogstand

Was soll ich sagen. Der Aufstieg zum Herzogstand gehört mit zu den einfachsten Wanderungen die es geben kann. Deshalb war er auch perfekt für die Sonnenuntergangswanderung, da man sich bei Dunkelheit keine Sorgen wegen Stolperfallen  oder Abhänge machen muss.

Wir parken also am Kesselberg und folgen der Beschilderung in Richtung Herzogstand. Der Eingang ist gegenüber vom Jochberg-Wanderweg. Von dort aus geht es bis zum Bergasthaus einen breiten Forstweg entlang. Anfangs führt dieser durch dichten Wald, aber man hat immer wieder einen schönen Blick auf den Walchensee runter.

Nach und nach kommt man dann auf Almgelände, auf welchen Kühe grasen. Deshalb bitte vorsichtig sein, falls du einen Hund mit dabei hast und diesen anleinen. Von hier ist es nicht mehr weit zum Bergasthaus. Haben wir dieses erreicht, gehen wir geradeaus weiter uns haben schon den Gipfel im Blick. Die letzten 150 hm legen wir auf serpentinenartigen Weg zurück.

Vom Herzogstand aus hat man einen tolle Blick auf den Grat und hinüber zum Heimgarten-Gipfel (da war ich dieses Jahr ebenfalls schon oben). Will man eine Tagestour machen, dann bietet es sich an über den Heimgarten wieder abzusteigen.

Abstieg zum Kesselberg

Wie oben schon erwähnt, kann man über den Heimgarten absteigen. Das wäre eine Rundtour, erfordert aber wieder eine andere Ausrüstung sowie Kondition. Da wir allerdings sowieso bei Dunkelheit zurück gegangen sind, haben wir uns für den gleichen Weg wie rauf entschieden. Forststraße mit Hund und nahendem Gewitter war einfach die klügere Option 😉

 

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