Seitan Steak

by Nati
4 comments

Mittlerweile sind wir schon über zwei Jahre Vegan und in dieser Zeit kam “Fleischersatz” nicht allzu oft auf unsere Teller. Dennoch essen wir diesen, bestehend aus Soja oder Seitan gelegentlich richtig gerne.

Vor allem ist es für manche Gerichte unabdingbar, wie beispielsweise für Döner oder in indischen Gerichten.

Unser Seitan Steak kann entweder so wie es ist, als Beilage verwendet werden oder aber du schneidest es in dünne Scheiben und brätst es noch einmal kross an. Perfekt also auch für veganes Gyros 😍 oder veganen Döner mit selbst gemachtem Kebab Brot.

Der Clou ist es, die gleichen Gewürze zu verwenden die auch bei der Würzung von Fleisch verwendet werden – und schon kann keiner mehr den Unterschied zwischen echtem und pflanzenbasiertem Fleisch erkennen!

Außerdem ist die Konsitenz unseres Seitans kompakt und saftig. Denn er wird nicht lose im gewürztem Wasser gekocht, wodurch er weniger Geschmack annehmen und zu trocken werden würde. Das Geheimnis ist, dass wir den Seitan-Teig in der Marinade köcheln – zusammen mit den Zwiebeln und Knoblauch in einer hitzebeständigen Plastikfolie.

Meiner Meinung nach wirst du dieses Seitan Steak lieben, denn es ist

  • fleischig
  • würzig
  • kompakt
  • pflanzlich
  • dem Original nahe
  • die perfekte Beilage
  • & schmackhaft

 

Seitan Steak
 
Vorbereitung
Kochen
Gesamt
 
Diese Menge reicht entweder für ein sehr großes Steak oder für zwei normale Portionen.
Autor:
Rezepttyp: Beilage, Basic
Küche: Vegan
Portionen: 1-2
Zutaten
Trocken
  • 150 g Seitan-Mix
  • 1 TL Paprikapulver, süß
  • 2 TL Gulaschgewürz
  • 1 TL Vegeta
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • ½ TL Majoran
  • ¼ TL Piment
  • ½ TL Salz
Feucht
  • 1 EL Soja Soße, dunkel
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Worcestersauce
  • 150 ml Wasser
Außerdem
  • 1 Zwiebel, weiß
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Hitzefester Plastikbeutel
Zubereitung
  1. Zuerst die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel zusammen vermengen.
  2. In einer anderen Schüssel die feuchten Zutaten miteinander mischen.
  3. Nun die feuchten Zutaten zu den trockenen hinzugeben und mit der Hand für ca. 2 Minuten zu einer zähen Masse verkneten.
  4. Jetzt die Zwiebel in Scheiben schneiden und den Knoblauch pressen.
  5. Als nächstes die Seitanmasse zu einem "Steak" formen und mit dem geressten Knoblauch einreiben.
  6. Die Seitanmasse zusammen mit den Zwiebeln in den Plastikbeutel geben und Luftdicht abschließen (vakuumieren).
  7. Den Seitan im Beutel dann über kochendem Wasser auf jeder Seite für 10 Minuten dämpfen lassen (z.B. Sieb über den Topf und darin den Beutel legen.
  8. Danach den den Beutel in das kochende Wasser legen und ebenfalls auf jeder Seite für 10 Minuten kochen.
  9. Noch warm essen oder aber in in Streifen schneiden, anbraten und z.B. als "Dönerfleisch" genießen.
 

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4 comments

T 5. September 2018 - 12:23

Hallo Nati,

in den meisten Seitan Rezepten werden die Steaklinge in Brühe gekocht oder bedampft, so dass sie sich noch vergrößern. Bei deinem Rezept kommen die Steaks “trocken” in die Folie und werden darin gegart, so dass sie nicht mehr größer werden.

Habe ich das so richtig verstanden? 🙂

Liebe Grüße

Reply
Nati 15. Oktober 2018 - 23:00

Hi,

ja genau. Der Sinn an der Folie ist, dass die Konsistenz kompakter bleibt und der Seitan nicht austrocknet.
Zudem wird er in der Marinade gekocht und behält noch mehr Geschmack. 😊

LG Nati

Reply
Carolin 26. August 2018 - 16:49

Hallo Nati,

Du schreibst in Punkt 6: “Die Seitanmasse zusammen mit den Zwiebeln in den Plastikbeutel geben und Luftdicht abschließen (vakuumieren).”

Machst du dies mit einem Folienschweißgerät o.ä. oder hast du hierzu ein anderes spezielles Gerät?

Bei mir ist der Seitan bisher leider immer recht gummimäßig geworden, daher bin ich sehr dankbar für deine Tipps.

Vielen Dank!!

Reply
Nati 30. August 2018 - 11:45

Hi Carolin,

nein, ich benutze kein Gerät für sowas. Für den Seitan benutze ich immer erhitzbare Plastikfolien, die einen Zipper haben und dabei versuche ich die ganze Luft rauszulassen 🙂

Hoffe das hat deine Frage beantwortet?

Seitan halt allgemein eigentlich nie wirklich genau DIE Konsistenz von Fleisch. Ich glaube du kannst es nicht vermeiden, dass er zumindest ein wenig beim Kauen nachgibt. Aber es sollte sich jetzt auch nicht wie Kaugummi kauen lassen. War das sonst bei dir der Fall? Und benutzt du ein Seitan-Mehl für deine Rezepte?

Liebe Grüße
Nati

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