Anzeige | Kombucha von Fairment

by Nati
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Wenn du unseren Blog schon länger verfolgst, dann weißt du bestimmt, dass wir vor knapp einem Jar angefangen haben unseren eigenen Kombucha zu Hause herzustellen. Wie du das genau machst findest du detailliert in unserem Post “Kombucha selber machen”.

Bisher haben wir immer nur mit Schwarztee unseren Pilz “Scoby” gefüttert, aber es funktioniert auch mit grünem Tee. Dies wollte ich unbedingt mal testen und wollte mir schon ein neues Set für das Brauen kaufen. Glücklicherweise hat mir das Team von Fairment angeboten mir eines ihrer Starter-Sets zum testen zu schicken. Danke noch einmal an dieser Stelle!

Das tolle an Fairment ist, dass sie Deutschlands erste Bio Kombucha Brauerei sind. Das heißt man kann nicht nur das Starter-Set oder den Pilz “Scoby” bei ihnen im Shop kaufen, sondern auch ihren fertigen Kombucha. Das Besondere an ihrer Webseite ist, dass sie nicht nur ihre Produkte zum Kauf anbieten, sondern auch viele informative Beiträge auf ihrem Blog geteilt haben. Zum Beispiel findest du dort Infos zum richtigen Tee oder was du beim Kauf deines Teepilzes beachten musst.

Was ist Kombucha eigentlich?

Kombucha ist ein Endprodukt. Der Teepilz bzw. der Scoby fermentiert den gesüßten Tee durch die im Pilz (und Ansatzflüssigkeit) enthaltenen Hefekulturen. Man trinkt Kombucha schon seit über 2000 Jahren und auch wenn er im Glas nicht besonders ansprechend aussieht, sollte man nicht außer Acht lassen wie gesund ein Glas Kombucha ist. Denn das Getränk enthält mehrere Vitamine und wichtige Mineralien sowie Enzyme, die alle dem Körper gut tun.

Das Starter-Set

In dem Starter-Set der Marke Fairment sind die meisten Utensilien für deinen ersten Kombucha-Batch schon dabei:

  • Gärglas mit ca. 3,5 L Fassungsvermögen
  • Bio Schwarz- und Grüntee Mischung
  • Bio Rohrohrzucker
  • Bio Teepilz (Scoby)
  • Teenetz
  • Kleines Sieb
  • Trichter

Was du noch brauchst

  • 1 x Küchenpapier
  • 1 x Gummiband
  • Glasflaschen zum Abfüllen
  • evtl. Fruchtsaft

Großes Gärglas

Bio Rohrohrzucker

Bio Teemischung

Scoby in Ansatzflüssigkeit

Sieb, Trichter und Teenetz

So braust du deinen ersten Kombucha:

Wenn du nun starten möchtest um deinen eigenen Kombucha herzustellen, dann findest du entweder eine kleine Anleitung die dem Paket beigefügt wurde oder du kannst dir hier ihre Step-by-Step Anleitung auf der Webseite ansehen.

Die Anleitung weicht ein wenig von unserer ab, welche wir in dem Post “Kombucha selber machen” ebenfalls detailliert in einer Step-by-Step Anleitung niedergeschrieben haben. Für diesen Batch hier habe ich es aber nach Fairment-Art gemacht :). Die Menge von Tee und Zucker reicht für genau 3 Liter aus.

  1. Setze zuerst in einem großen Topf 3 Liter Wasser auf und bringe dieses zum kochen.
  2. Nachdem dein Wasser kocht, schalte es zurück auf eine niedrige Stufe und rühre den Zucker ein.
  3. Gebe den Tee in das Teesieb (ich habe ein größeres für die Menge Tee verwendet, da der Tee ziemlich stark aufgeht). Hänge den Tee für 10 Minuten an den Topf und lasse ihn ein wenig mitköcheln.
  4. Nach 10 Minuten kannst du das Teesieb herausnehmen und den Tee im Topf erkalten lassen. Hier ist es wichtig, dass die Flüssigkeit auf max. 30 °C abgekühlt ist, bevor du den Teepilz hinzugibst, da der Pilz lebt.
  5. Nun musst du dein Glas sauber machen, denn dein Pilz ist sehr empfindlich. Hierfür Wasser im Wasserkocher aufkochen und einen Schuss Essigessenz in dein Gärglas geben. Das Wasser drauf gießen und einmal schwenken, sodass wirklich alles desinfiziert ist. Mit klarem Wasser nachspülen.
  6. Den abgekühlten Tee in das Glas schütten und den Scoby zusammen mit der Ansatzflüssigkeit hinzugeben.
  7. Die Öffnung mit Küchenpapier und einem Gummiband abschließen. So kann das CO2 entweichen, aber kein Dreck hineingelangen.
  8. An einen Ort stellen, an dem keine direkte Sonneneinstrahlung möglich ist – und warten.

Nach vier Tagen dann…

Nun kannst du mit einem sauberen Strohhalm und mit Hilfe von Unterdruck etwas von deinem fermentierten Tee “aufsaugen”. Am besten du gibst die Flüssigkeit aus dem Strohhalm in eine kleine Schale und probierst daraufhin. Dein Tee sollte jetzt sauer genug sein, um abgefüllt werden zu können. Wenn du der Meinung bist er verträgt noch etwas mehr Säure, dann lasse ihn noch einen oder mehrere Tage stehen – es kommt immer auf deine Zimmertemperatur an. Denn wenn es wärmer bei dir ist geht die Fermentation schneller und auch andersherum. Passt dein Tee so wie er ist, dann gehst du wie folgt vor:

  1. Koche drei Glasflaschen mit einem Fassungsvermögen von je 1 Liter ebenfalls mit Essigessenz und heißem Wasser (wie bei deinem Gärglas) aus. Spüle sie mit klarem Wasser nach.
  2. Fülle mit Hilfe des Trichters den Kombucha in deine Flaschen.
  3. Wenn du deinen Kombucha in Natur, also ohne Geschmack haben möchtest, dann stellst du ihn nun in den Kühlschrank. So stoppt der Gärungsprozess.
  4. Solltest du einen fruchtigen Geschmack haben wollen, musst du deinen Kombucha mit Saft mischen und dann ebenfalls in den Kühlschrank stellen.
  5. Wenn du wissen möchtest wie du deinen Kombucha Kohlensäurehaltig (o. fizzy) machst, dann schaue bei unserem Beitrag “Kombucha selber machen” vorbei.
  6. Das Sieb benötigst du, wenn du dir Kombucha zum Trinken in ein Glas abfüllst. Denn auch wenn du die Flüssigkeit von dem Pilz getrennt hast, sind die Hefekulturen weiterhin in deinem Kombucha enthalten und sie können neue Scobies bilden – und das möchtest du bestimmt nicht mittrinken 😉

Kombucha mit Saft für etwas Geschmack

Fazit

Das Starter-Set ist perfekt für dich, wenn du beginnen möchtest deinen eigenen Kombucha im Eigenheim zu brauen. Für die Menge an Tee, die du laut Fairment benötigst finde ich das Teesieb zu klein. Wir haben in unserem letzten Urlaub ein großes Teenetz (25 cm Länge) mitgebracht. Leider weiß ich nicht ob man hier in Deutschland so eines kaufen kann, da ich online auch nichts gefunden habe. Solltest du mal eines entdecken – sofort zuschlagen! Das beigefügte Teenetz reicht allerdings aus, wenn du es so wie wir machst und weniger Tee hineingibst, aber dafür den Tee im Zuckerwasser erkalten lässt. So gibt der Tee mit weniger Menge genauso gut Geschmack ab – ist am Ende sogar noch günstiger.

UPDATE: Das Fairment-Team ist im Moment dabei größere Teenetze nähen zu lassen, was ich wirklich klasse finde!

Geschmacklich kann sich der Kombucha auch sehen lassen – nicht zu sauer und hinten raus mit einer süßen Note. Einfach nur lecker!

Und jetzt – ran an das Kombucha-Brauen im Eigenheim!

 

Dieser Beitrag enthält Testprodukte die mir von Fairment kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Dies ändert jedoch nichts an meiner persönlichen und ehrlichen Meinung.

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